BGV D 36: Leitern und Tritte, § 7 Sicherheit gegen Abrutschen

B. Besondere Bestimmungen für Anlegeleitern

§ 7
Sicherheit gegen Abrutschen

(1) Anlegeleitern müssen gegen Abrutschen gesichert sein.

(2) Stufenanlegeleitern müssen mit einer Aufsetz-, Einhak- oder Einhängevorrichtung ausgerüstet sein, die zugleich gewährleistet, daß die Stufen waagerecht sind.

DA

DA zu § 7:

Sicherungen gegen Abrutschen des Leiterfußes sind je nach Art und Beschaffenheit der Aufstellfläche geeignete Fußausbildungen, z. B. Stahlspitzen, Gummifüße.

Einrichtungen gegen Abrutschen des Leiterkopfes sind z. B.

— Aufsetz-, Einhak- oder Einhängevorrichtungen,

— Anbinden des Leiterkopfes,

— geeignete Gestaltung des Leiterkopfes der Leiter, z. B. Kopfpolster,

— Verbreiterung des Leiterfußes.

Geeignete Einrichtungen gegen Abrutschen der Holme an der Anlegestelle sind z. B. geeignete Abstützungen der Holme gegen das Bauwerk.

In Naß- und Fettbereichen sind in der Regel nur Anlegeleitern mit einer Aufsetz-, Einhak- oder Einhängevorrichtung gegen Abrutschen gesichert.

Anlegeleitern als Zugang zu Wasserfahrzeugen siehe § 3 Abs. 5 UVV "Be- und Entladen von Wasserfahrzeugen" (VBG 75).

Bei Regalleitern empfiehlt es sich, die Einhak- oder Einhängevorrichtung so zu gestalten, daß die Leiter in Ruhestellung senkrecht gestellt und dabei gegen Umstürzen gesichert werden kann.